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Dr.med.vet.
Christina Krisch-Zehl

Haut-Tierärztliche-Online-Beratung
  • Ihr Tier hat ein Hautproblem ...

  • Ich habe die Lösung ...

Nicht jeder Tierbesitzer eines Vierbeiners mit Hautproblemen hat die Möglichkeit, einen auf Hautkrankheiten spezialisierten Tierarzt in erreichbarer Nähe zu haben.

Diese Lücke möchte ich füllen, mit meinem neuen System der Internet-Beratungs-Praxis in Kombination mit Ihrem Haustierarzt.

Monatstipp für den Hautpatienten

Monats-Tipp März

Liebe Hundehalter,
hier – aus aktuellem Anlass - mal wieder einen Beitrag zum Thema „Barfen“, d.h. dieser Tipp ist hauptsächlich an alle Freunde der Rohfleischfütterung gerichtet. Und der aktuelle Anlass besteht darin, dass inzwischen der Trend immer mehr zur Rohfleischfütterung geht.

Diese Fütterung mit rohem Fleisch birgt Gefahren für den Hund selbst und in hohem Maß auch für den Menschen

Gefahr für den Menschen :  inzwischen steht fest, dass die Gefahr einer Übertragung von für den Menschen potentiell gefährlichen Krankheitserregern – z.B. der Salmonellen – gesichert ist. In einer Studie waren bei jedem 3. Hund, der mit Rohfleisch gefüttert wurde, Salmonellen im Kot nachweisbar.
Eine weitere und meines Erachtens noch größere Gefahr besteht in der Weitergabe von antibiotikaresistenten Bakterien über Schmierinfektionen, denn auch diese wurden im Kot der Hunde nachgewiesen. Hierbei handelt es sich meist um Kolibakterien
Und diese beiden Krankheitserreger sind nur zwei von vielen weiteren die bei laboruntersuchungen aufzufinden sind (Campylobacter, Listerien, Yersinien, Clostridien, Staphylokokkus aureus, aber auch Parasiten und Viren)
Besonders gefährdete Menschen im Haushalt sind Kinder, Schwangere, kranke und alte Menschen, also Menschen, deren Immunsystem noch nicht ganz entwickelt ist (Säuglinge, Kinder), oder geschwächt ist (Kranke) oder weil es altersbedingt schwächelt.

Gefahr für den Hund : nicht alle infizierten Hunde erkranken. Sie können diese Erreger aber unauffälliim darm beherbergen und mit dem Kot ausscheiden. Hunde die erkranken, zeigen meist Durchfälle.
Im Rahmen einer Doktorarbeit der tierärztlichen Fakultät der Universität München fand man bei der Hälfte von 100 untersuchten Hunden Durchfallerkrankungen, die andere Hälfte, der Hunde war gesund. Verglich man nun die Ernährungsgewohnheiten dieser 100 Hunde so zeigte sich, dass Hunde mit Rohfleischfütterung überdurchschnittlich häufig an Durchfallerkrankung litten (jedes zweite untersuchte Tier), während die Hunde die nicht gebarft wurden, diese Erkrankung selten aufwiesen (jedes zehnte Tier).
Man muss sich nun also fragen weshalb gebarfte Hunde zu derart gefährlichen Keimschleudern werden.

Die Antwort dazu und weitere Infos finden Sie ab dem 03. März 19 auf meinem Blog www.tierhautprobleme.com